Wie jedes Jahr zu Heilig Abend geht es in die Kirche. Trotz behaglicher Rückenheizung will sich ein Gefühl des Bleibens nicht einstellen. Spätestens der dritte Vers eines Liedes bringt einen zum Gähnen. Die Luft ist bei vollbesetzter Kirche schon recht durchgeatmet und das Kohlendioxid schwebt nunmal gern am Boden herum.
Doch die Predigt hat zumindest gezeigt: Alles wird gut. Deshalb feiern wir Weihnachten. Es ist zwar kein überzeugendes Argument dagegen, auf das nächste Jahr zu hoffen, um jemanden in Armen zu halten; doch was will man machen, als sich an sowas zu klammern. Bis jetzt hat es ja auch geklappt, irgendwie.
Neues von der analogen Lesefront: Kalte Asche entwickelt sich sehr stürmisch zu einer guten Vorlage zu einer Literaturverfilmung. Bis jetzt ist das Buch allemal wert, weitergelesen zu werden; schon der Vorgänger Chemie des Todes war ja schon erschütternd spannend. Die Hauptperson aus beiden Büchern hat übrigens auch einige Ähnlichkeiten mit Gibbs von NCIS: Frau und Tochter tot, die Freundin heißt Jenny.
- .w
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