Archiv für Januar 2008

31
Jan
08

Allein ins Licht gegangen

Es ist schon komisch, wie wenig Leute unter der Woche ins Kino gehen. Es ist zwar auch traurig, wie viele leere Bahnhöfe es in Deutschland gibt. Aber 8 Mann in einem Kinosaal ist doch recht dürftig. Der Film war ganz durchschnittlich, nochmal ins Kino dafür gehen muss ich jetzt nicht. War halt nett.

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29
Jan
08

Dreimal dreihundert ‰

Nach 3 Drinks Getränken bin ich jetzt durch. Die wurden zwar innerhalb von 4 Stunden zugeführt, aber die Grundlage war wohl mehr als ungenügend. Es ist wirklich nicht erstaunlich, dass sowas passiert. Ich bins ja nicht gewohnt, soviel Alk hinterzuschütten. Die Freirunde musste natürlich mitgenommen werden, das Mitternachtstrinklied mit anschließendem ausgegebenen Abgang natürlich auch. Zumindest habich das Ziel des Abends in der Runde erreicht. Nur die Unterbesetzung mit Frauen hat mich an der Erreichung weiterer gehindert, wenn denn nicht nur das, sondern auch die unbekannten Leute und die beschwippste Atmosphäre. Nach dem Abend heißt es erstmal schlafen, damit ich morgen um halb 8 wieder frisch bin. Um 8 machen ja die Märkte zu. Cocktail, Sekt und Schäppsele helfen da bestimmt.  Der Himmel ist zwar noch weit, die Richtung ist aber schon als tendenziell Oben bekannt. Ob es wirklich einen Gott gibt, weiß ich aber nicht; kann mir aber vorstellen, eine großere Kraft sei für alles verantwortlich, oder hat zumindest Einfluss.

Morgen werde ich aber wieder aufwachen, wieder ohne Beischlafende, die noch schlummern wird. Keine aufmunternde oder aber auch aufscheuchende Stimme an der Seite, die sagt, dass ein neuer, anderer Tag beginnt. Nur wird sich die Leere ausweiten, auf dass ein anderer, alter, gleicher Tag weitergeht, der doch ohne Ende abstirbt, in der andauernden Ewigkeit der Vergängnis der Zeit.

Verseht das jemand? Zuviel Nebensatz. Oder Alk.

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28
Jan
08

Rock and/or Roll

Aram Chatschaturjan – Walzer „Maskerade“ und Säbeltanz

Peter Gabriel – Sledge Hammer und Solsbury Hill

Iron Butterfly – Inagaddadavida Die Version aus den Simpsons ließ sich nicht auftreiben.

Moody Blues – Nights in White Satin. Da sucht man nach der Schallplatte, um eine Version mit Kratzern zu hören.

LCD Soundsystem – Get Inoccuous

Lachflash: Whirlpool Productions – From Disco to Disco

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Nachtrag:

Die Simpsons-Folge mit dem viertelstündigen Lied ist die 4. in der 7. Staffel.

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26
Jan
08

4 ≠ 2 Paar

Beim Wäschelegen blieben doch ganze 4 Socken über, die nicht zueinander passen. Wo die zugehörigen nur sein möchten?

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25
Jan
08

TGIF

Aber ich weiß schon wieder nicht, was ich am Wochenende spannendes machen kann.

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23
Jan
08

Das nächste mal wird es gelb.

Dieses mal sollte ich im Auftrag grün nehmen:

Panther

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21
Jan
08

Farbbeschränkung

Zu was man ein Grafiktablett alles vernutzen kann

Sundown

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19
Jan
08

Χρρρ…

Ein herrliches Bad mit lauschiger Hintergrundmusik und viel Schaum nehme ich ja gerne, man kommt so selten dazu. Die Menge Weiß auf dem chilligen Wasser wirkt wie ein vorgeheiztes, dickes Winterbett. Dann schlummert man auch mal eine halbe Stunde weg. Das Erwachen kommt dann immer mit völlig aufgeweichten Händen, mit denen man sich gar nichts mehr traut, zu machen. Bei jedem Griff scheint sich die Haut von den Knochen zu lösen. Das nächste mal muss eine Halterung her, dass die Hände und Füße nicht ins böse DHMO absacken.

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18
Jan
08

Toll.

Freitags noch ein bischen saubermachen, Abwaschen und etwas Aufräumen gehört dazu, aber wieso ich das Einpacken es Notebooks vor der Heimreise verpasst habe, bleibt mir noch unverständlich.

Zum Glück gibt es ja noch ein paar andere lauffähige Computer zu Hause, auf denen sogar das Zelebrieren virtuellen Massenmordes möglich ist; und so Standardsachen wie Blogeinträge schreiben.

16
Jan
08

Erstehe!

Zum ersten mal ein Bild:

FLOT1 - Art for Arts sake

Und zwar zum Selbermachen. Die Idee ist aber nicht von mir (via).

1. Den Namen gibt es hier.

2. Der Albumtitel kommt von den letzten 4 Worten des letzten Zitates.

3. Als Cover kommen diese Bilder in Frage.

Weitermachen!

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16
Jan
08

Lost.

Ich komme schon gar nicht mehr nach mit Staubsaugen. So viele Haare verliere ich täglich. Bei 20 am Tag solle man sich ja keine Sorgen machen. Aber bei mir sind es eher 3 bis fünfmal soviel. Mal schauen, wie das ganze weitergeht.

Das ungesteuerte Zucken ist seit gestern auch auf die Schulter übergegangen. Die oberen Armmuskeln machen immer mal wieder, was sie wollen. Denkt man mal, es sei weg, kommt es eine viertel Stunde später wieder. Es ist zwar nur eine Bewegung im Millimeterbereich, aber am Pullover sieht man sie beim genauen Hinschauen schon. Es ist wie das Muskelzucken beim Zittern, nur unregelmäßiger und auf weniger Muskeln beschränkt. Wer weiß, was das zu bedeuten hat …

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14
Jan
08

DDR: Wir haben keinen Kaffee mehr! – UDSSR: Wir haben noch Tee über: T34, T54, T64, …

Letzte Nacht so um 2 sind mir noch ein paar schöne geniale Gedanken für einen Film gekommen. Das Beste daran ist, dass sie meinem (bis jetzt noch unbebrillten) Auge immer noch standhalten.

Yess.

Den Film gibts übrigens irgendwann auch mal privat aufgeführt, dann lange unter Verschluss gehalten und ca. 29 Jahre später dann nocheinmal.

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14
Jan
08

Ewige Wiederholungen

Playlist
14. Januar 2008, 00:00 – 01:00 Uhr
00:00 Uhr
Titel: Boléro
Komponist: Maurice Ravel
Orchester: Wiener Philharmoniker
Dirigent: Lorin Maazel
00:14 Uhr
Titel: …
Komponist: …

Und das ganze ging ohne Textbeiträge oder Werbung ineinander über! Herrlich (Wenn es denn einen Superlativ geben sollte, hätte ich ihn genommen).

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Nachtrag:

Das ganze gibts auch bei Youtube.

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12
Jan
08

Historie

Ich hab beim Einkaufen gerade eine Kolonne alter Moppeds und Motorräder gesehen. Die Marken und Modelle kann ich so genau nicht benennen; ein paar Vögel mögen schon drunter gewesen sein. Auch ein paar noch ältere Modelle waren dabei, sogar Seitenwagen. Einer hatte sogar ein Maschinengewehr aufgepflanzt. Da ich mich da aber auskenne, weiß ich, dass es ein MG 34 war, mit 50er Magazin. Und dass dieses nur ein Deko-Modell sein kann, denn sonst darf man es garnicht besitzen (grob gesagt).

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10
Jan
08

Flugzeug auf 12 Uhr. Nein, ist doch bloß eine Wolke.

Durch die viel zu wenig sinnvoll genutzte freie Zeit in den letzten Tagen konnte ich auch mal einkaufen gehen. Joghurt, Pizza und Brathering müssen für den Rest der Woche ausreichen. Kartoffeln sollten noch vorrätig sein; mal schauen, ob ich mir die Mühe mache und mal wieder welche koche. Oder ich mach mich mal wieder an Maucke und Spiegelei. Mit ordentlich Blutwurst unters Ei mit angebraten macht das schon was her. Auch isses nicht allzu schwierig, das ganze abzuschmecken. Hier ein wenig Milch, da etwas Salz und Pfeffer, dort noch etwas mehr Pfeffer.

Bratwürste liegen hier auch noch rum. Eine Möglichkeit wäre ja, alle auf einmal zu braten und dann immer wieder mal in die Mikrowelle zu schieben. Das gute Stück ist schon knapp so alt wie ich, hat aber den Vorteil gegenüber moderneren Geräten, dass es um Einiges einfacher bedient werden kann. 2 Drehschalter für Zeit und Leistung, mehr braucht es auch nicht. Ich muss ja nicht wissen, dass der Morgenkaffee, den ich mir gerade erwärme, eher ein Mittagskaffee ist, wie mir die eingebaute Uhr weißmachen will. Und die wenigen Voreinstellungen, die ich brauche, kann ich auch noch schlaftrunken aufsagen.

Ein Hoch also auf die Errungenschaften der Radartechnik, die zufällig und ganz nebenbei die Mikrowelle hervorgebracht hat. Nebenbei noch ein fernes WLAN anzuklingeln geht manchmal zwar schief, weil das Teil dieselbe Frequenz hat wie viele andere Funktechnologien. Aber was solls. Für warmes Essen ist uns nichts zu schade.

Mahlzeit.

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07
Jan
08

Hot or Not

Sicher, unmischugge bin ich nu nicht, aber so doll, dass ein Hauptmerkmal des typischen Film-Psychopathen aufkommt, kanns doch nicht sein. Dieses Zucken am Auge, kann das an Weihnachten liegen? Es stimmt schon: Die Feiertage waren nicht so toll, außer dass mal wieder ein paar viele Stunden für Battlefield 2 zur Verfügung standen, als Ausgleich, als totales Abschalten gedacht, gegen den alldurchströmenden Pessimismus dieser Tage. Erst ebend ist auch noch ein unübersehbares Zittern in den Händen dazu gekommen. Die Aufzeichnungen aus den letzten Vorlesungen sehen dementsprechend verwackelt aus. Außerdem fällt mir auf, dass dieser Text hier, der in einer sehr langen Übungsstunde entstand, sehr klein geschrieben ist. normalerweise geht der lange Stich meines kleinen f über 3 Zeilen. So füllt er gerademal eine Zeilenhöhe aus.

Gestern stand Good Will Hunting auf dem Abendprogramm. Was mir der Film sagt/bringt, weiß ich noch nicht. Ob da eine relevante Hilfe drinsteckt? Hab’ ich keine Ahnung.

Mein fast erfektes Leben ist auch durch. Die Kernaussage für einen Neuanfang: Sag’ einfach ja! Toll; und zu was soll ich zustimmen? Und immer ja sagen triffts doch auch nicht. Der Doktor der Filosofie lässt grüßen. Es bringt also nicht immer etwas, ja zu allem zu sagen; aber manchmal sollte man dann doch wieder. Zum Beipiel bei einer Einladung ins Kino, in die Kneipe oder so. Da ist man bei ausreichend Zeit am nächsten Morgen natürlich auch nicht abgeneigt. Vorteilhafterweise für meine Augen, die aufgrund ausgedehnter Nächte, die im letzten halben Jahr nur eine Handvoll Male schon vor Mitternacht endeten, immer etwas angegriffen sind, gibt es ab Neuestem ein Rauchverbot, welches natürlich auch den Vorteil mitbringt, dass der obligatorische Waschgang nach so einem Abend, wenn nicht entfällt, so doch eingeschränkt werden kann, so denn keine Überbleibsel der Nahrungsaufnahme hängen geblieben sind, die ja bekanntlich eine gewisse Übertreibung in geweissen Genuss gewisser Sorten von Getränken suggerieren, oder eine Lebensmittelvergiftung, die sich leider nicht mit sauren Gurken und einer/zwei/vielen Aspirin kurieren lässt, genauso jedoch vom Besuch der wichtigen Vorlesungen und Übungen abhält, was im Übrigen auch das Wetter zu gedenken mag, indem es weder kalt und verschneit noch mild und sonnig daherkommt, sondern mich mit überfrorener Glätte heute schon fünfmal vom Fahrrad steigen ließ, dreimal überrascht ob der Verhältnisse, zweimal in vorausschauender Sorge um meine Person.

Nein, ich fahre nächstes Wochenende nicht nach Hause. (Am besten wetterunabhängige) Ideen?

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04
Jan
08

Bird is the Word

Die nächste Zeit lass ich meine Haare noch wachsen. Zumindest nach dem Studium kommt dann aber wiedermal eine aerodynamischere Form her. Heißt: 5mm. Dazu dann ganz laut das Ganz-kurzer-Haarschnitt-Lied schlechthin, was ich gerade bei meiner Suche nach Film-Soundtracks wiederentdeckt habe. Apropos Film: Persepolis gibt es hier in der Nähe gar nicht. Schade.

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Nachtrag:

Ich hab’ auch nochwas gefunden.

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04
Jan
08

Durch die Nacht, mit Gebrüll

Mach endlich die Musik aus, die macht dich ja ganz aufgeregt! Immer dieses Gedudel im Hintergrund, da kann man doch nicht arbeiten.

Jaja, Klassik Radio bringt auch nur aufwühlende Sachen, sicher.

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03
Jan
08

Vincent

Es ist schon komisch: Zur Schlafenszeit kommen mir meist die besten/komischsten Ideen/Gedanken.

Beim Einschlafen kann ich manchmal nicht anders, als über Gott und die Welt nachzudenken, mein Leben schonmal Revue passieren lassen; was noch gemacht werden muss. Wenn ich etwas machen muss, seien es Hausaufgaben, einen Brief zur Post schaffen, neue Tinte in den Füller bringen, dann muss ich es aufschreiben, wenn ich es 5 Minuten später nicht vergessen haben will. Wenn ich dann wieder aufstehe, um das niederzuschreiben, was mir gerade in den Sinn gekommen ist, herrscht Leere. Das unvermeindlich anzuschaltende Licht umnachtet mein Gehirn. Wahrscheinlich ist es die Umstellung vom warmen, heimeligen Bett zum kalten, schummrig beleuchteten Notebook, das neben ungeordneten Utensilien des täglichen Bedarfs – Musik-CDs, Kassenzettel von Mitte 2007, Taschenmesser und ladendes Handy, Handzähler (Der Name von dem Ding ist mir sogar auf Anhieb eingefallen), Studiums-Aufzeichnungen und halb verputztesnichtetes Weihnachtsgebäck – auf dem Schreibtisch steht. Und da ich ja so gut wie nie im Bett etwas anhabe, auch keine Lust, mir etwas überzuziehen, wird mir immer kalt sein (außer meinen Füßen am Netzteil des Rechners), wird mir immer alles entgleiten, was ich denn überhaupt für wichtig erachten könnte. Denn das weiß ich ziemlich sicher: die Schlussfolgerungen, die ich beim spätabendlichen Dielirium ziehe, sind nichtmal schlecht; so gut sogar, um aus dem wohlverdienten Halbschlaf zum Halbwachen zu erstehen.

Was war es doch gleich, was ich schreiben wollte? Und weg ist es.

Vielleicht hilft ein Erinnerungswhiskey; auch gegen das Frieren. Vielleicht beim nächsten Mal.

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