Archiv für April 2008
Kampf dem Kuli
Der Vorteil der Nutzung nur eines Schreibgerätes liegt nicht nur darin, dass man sich nicht die Bedeutung verschiedener Markierungsfarben merken muss. Nein, wenn einem mal etwas runterfällt, ist nicht der ganze Inhalt der Federtasche auf dem Boden vereinzelt, sondern man muss sich nur auf die Suche nach dem Füller und gegebenenfalls dessen Hülle machen.
Das liebe Teil nutze ich schon seit mindestens der 11. Klasse, habe mein Abitur damit geschrieben und es ist immernoch die erste Feder dran (Ich kann mit grazilen Sachen auch vorsichtig umgehen.); mein Dank gilt der Metallurgie! Die Feder hat sich zwar schon entsprechend meines Führungsstil angepasst, hält aber zumindest noch eine Dekade durch (so als grobe Schätzung).
Früher waren es noch 2 Lamy-Modelle. Eines wurde mit blauer Tinte betrieben, das andere schreibt schwarz. Da erstes in den Haltungsnoten nachgelassen hat (Die Kappe ist in ihrer Position nicht mehr tragbar.), schreibe ich nun schon seit sehr langer Zeit in Grautönen (die dunkleren). Das verführt auch garnicht dazu, einen Tintenkiller zu benutzen, sondern entweder ordentlich durchzustreichen oder garnicht falsch zu schreiben. Mit ohne Lineal ist feines Ausmerzen zwar nur eingeschränkt möglich, aber die lange Übung ohne Führung hat schon eine gewisse Geradlinigkeit hinterlassen.
So, jetzt ihr: Euer liebstes Schreibgerät, analog.
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Nachreichung
3136
Einige der nächsten Bilder werden garnicht mal zugeschnitten werden müssen. Jene werden mit der neuesten Errungenschaft erstellt: Eine gebrauchte Hasselbladskovski, ungeschönt, mit haklich zu verschließenden Magazinen; man muss nur wissen, an welche Stelle geschlagen werden muss, dann läuft alles wunderbar. Einer der Vorteile der Kamera ist, dass ich nicht, wie bei der Exa, das Objektiv tauschen muss. Ich habe nämlich nur eines. Soll ja nicht am Bildermachen hinderlich sein.

Die digitale macht auch schonwieder Probleme: Systemfehler deutet nichts gutes an. Schon manchmal hat das Speichern ewig gedauert und ist von mir mit einem Stromentzug (Akkus neu einsetzen) quittiert worden. Jetzt zählen auch noch die Bilder wieder von 0001 an. Ich habe doch schon 2 mal ein Bild mit genau dem Namen gemacht. Aktuell wurden nämlich schon 14.532 Bilder geschossen, sagt das Archiv.
Beim Fotohändler meines Vertrauens griff man nach „Einen Schwarz-Weiß-Film, bitte.“ schon in die Ilford-Richtung, musste aber der Bemerkung „Mittelformat!“ mit dem nur noch selten anzutreffenden „Hammwa nich.“ begegnen. Die Filme werden einfach zu selten gekauft, als dass es sich lohnen würde, einen Vorrat anzulegen. Also mal wieder Ebay. Oder ich komme morgen noch dazu.
Ich warte jetzt gespannt auf die Motive. Ein paar Bildideen habe ich ja schon. Die Frage ist meist nur, ob sich denn sowas überhaupt mal ergeben könnte. Doch immer der Reihe nach: Erstmal bissel üben, dann die Bilder wirklich erstellen und zu guter letzt auch noch das Beste aus dem Film holen (Pushen und Sachen). Das wirdn Ding.
Enlight me.
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Sekunde 42
Again and again and again.
Ich werde immer wieder dran erinnert, dass doch fast mein gesamtes Umfeld verbandelt ist. Nicht nur die schulischen Bekannten, der Rest mit seinen Ausläufern auch. Die Bekundungen mit Topf und Deckel und auf keinen Fall Wok können da auch nichts ausrichten. Ich bin doch immer noch der dumme 12-jährige, der nix von der Welt kennt, sich weder ausdrücken kann noch mit anderen Menschen umgehen. Die Fremdsprachenkenntnisse sind bescheiden besser, aber die sonstige Verfassung nicht deutlich zu unterscheiden. Tolle Fortschritte sind nicht zu verzeichnen, aus Rückschlägen (ibcoming) zu lernen mir nich beschieden. Das schlimme daran: Werde ich nicht verfrachtet, komme ich nie aus dem Hause. Wo also gibt es die nächste gemütliche Geburtstagspartyfeier? Oder muss ich allein die Kerzen ausblasen, für die vertanen Jahre des Dahinscheidens aus der Jugend hin zur Altersstarrsinnigkeit.
Yes, isn’t life tragic?
Ich wüsste keinen, der das Stück noch in eine Komödie verwandeln könnte. Ich mag pythoneske Sketche; lasst das Leben aber andere Handlungen erfinden, bitte. Mit dem bis jetzt Erlebten bin ich ja ganz zufrieden. Die Gegenwart ist aber bescheiden ausgekaspert und das Unbekannte der Zukunft ist immer noch nicht einladend genug, um sich Hoffnungen zu machen. Proberunde, Gott; du darfst nochmal würfeln. Biege die Regeln, übertreibe gezielt, sei mein Verteidiger, nicht der Staatsanwalt!
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Nachtrag:
Gut, öhm, ja. Hallo?
Wann habbich denn den Text verzapft? Und ich war noch nicht mal betrunken, da bin ich mir zu 95 Volumenprozent sicher. Bedenklich das.
Das Zitat kommt übrigens von Rowan Atkinson.
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O Grauen
Klassik auf neu machen kann man zwar versuchen, es geht aber meistens schief.
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Messenger-Spiel
Man startet mit einem neuen Lied, das man jemandem weiterempfehlen kann. Dieser wiederum meint, die Stimme klingt ja wie [Künstler] in [Lied von vor 24 Jahren], woraufhin man die Stilrichtung, in die sich die Diskussion bewegt, mit weiteren Beispielen ausbaut. Weiterführungen kann man sich über verwandte Themen, Stile usw. herstellen.
Viel Spaß beim Musikvideo-Slammen.
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An die frische Luft
Hallo du,
da mein Teppich etwas vom feinen Caipirinha abbekommen hat, riecht es jetzt hier (noch) angenehm nach Limette. Aber vielleicht benötige ich später dann doch deine Unterstützung, obwohl mir dein Eintreffen, wie auch jenes von Vitaminen und Photonen einiges Unbehagen bereiten könnte. Deswegen sei gewarnt, deine Abreise ist schon vor dem Eintreffen sichergestellt.
Dein dich liebender, usw. Nicht. Studentenbude ftw.
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Influss
Bald:

Noch isses in der Vorbereitung begriffen.
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Nachtrag:
Termin für die nächste Stufe: Dienstag
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Wünsche ich Ihnen…
…einen erholsamen Aufenthalt und eine angenehme Weiterreise.
Bis hierhin ist es hinlänglich bekannt.
Adé.
Das hört man allerdings nicht so oft.
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Ja wo isses denn?
Ich greife in meine linke Hosentasche, um das Handy rauszunehmen, aber es ist nicht da. Ich suche den Schreibtisch ab, am Ladegerät ist es aber auch nicht.
Des Rätsels Lösung: Ich hatte es in der rechten Hand.
Zur Feier des Tages
Weil die Bilder vor kurzem von der Entwicklung kamen:

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