Archiv für Mai 2008

31
Mai
08

Bemitleidenswert

h: wir haben dich ja schließluch alle lieb
n: eine fehlt noch, die mich lieb hat
h: die kommt noch
h: die hat dich noch net kennengelernt
h: glaub mirs
n: die ärmste

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29
Mai
08

Raus damit

Es ist Sommer. Das erkenne ich an den jetzigen Außentemperaturen. 20 Grad sind des nächtens doch so einiges. Da kann man schonmal die Hosen fliegen lassen. Nur ist es im See oder gar im Steinbruch noch nicht angekommen, dass alles zum Baden einladen sollte. Die Wassertemperaturen tun es offensichtlich nicht.

Außerdem und überhaupt ist dieser beschissene Infekt mal gar nicht mein Fall. Nachts aufzuwachen und wegen rauhem Hals nicht mehr atmen können und durch das ewige Husten auch nicht mehr einschlafen ist mit das schlimmste.

Auf einmal zahle ich aber gerne fast 4 Euro für 20 Vitamin-C-Tabletten aus der Apotheke. Die kosten achtmal so viel wie jene aus der Drogerie, haben aber die zehnfache Dosis. Nicht viel geht über einen 1000-mg-Schock Ascorbinsäure. Hoffentlich hilfts bis Montag. Dann is nämlich sowas wie Generalprobe für Mittwoch.

Am WE kommen aber noch ein paar Bilder in die Entwicklung. Mal schauen, was aus dem gepullten Film wird.

Ich geh’ ratzen; allein, um niemanden anzustecken.

- .w

28
Mai
08

Mehr Schreibgerät

Auf der Suche nache einer Rettungsdecke, mit der man mal leicht einen Lichtreflex setzen kann, bin ich auch auf einen neuen (Schreib-)Gegenstand gestoßen, der mir auch sehr lange gefehlt hat: Das alte Lineal, was noch aus grauer Vorzeit der Schulzeit stammt, hat schon lang keine Maßeinteilung mehr. Dieser Stahlmaßstab hat sowohl eine noch geradere Kante als das alte, ist aus Stahl statt Plaste und hat auch noch eine Einteilung bis hinunter zu einem halben Millimeter, was will man mehr? Ein kürzeres (z.B. 15 statt meinen 30 cm) war zwar nicht verfügbar, aber ich muss es ja nicht mitschleppen, ist ja auch nur zum Messen zu Hause gedacht.

- .w

25
Mai
08

9. Pflege der Nerven

Störungen in den Nerven kommen heutzutage nicht selten vor. Viele Menschen klagen über „Nervössein“. Diese Krankheit besteht in einer Schwäche der Nerven. Sie hat ihren Ursprung in der Überreizung des Gehirns, wie sie z. B. durch heftige Gemütsbewegungen, Leidenschaften, Sorgen und übermäßige Anstrengung im Arbeiten hervorgerufen wird. Die beste Vorsichtsmaßregel gegen diese Krankheit ist fleißige Bewegung in frischer Luft. Durch solche Bewegung bewirkt man, daß das Blut leicht und schnell durch die Adern des Gehirns fließt und so das Gehirn gut ernährt wird. Ferner muß man stets für gehörige Abwechslung zwischen Arbeit und Ruhe sorgen. Die beste Ruhe aber gewährt der Schlaf. Willst du gut schlafen, so lege dich nicht mit vollem Magen ins Bett! Iß zu Abend leicht verdauliche Speisen! Vermeide vor dem Schlafengehen heftige Gemütsaufregungen! Arbeite, besonders geistig, nicht zu lange vor dem Schlafengehen! Geh nicht zu früh und nicht zu spät ins Bett! „Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht ist besser als zwei Stunden Schlaf nach Mitternacht.“ Schlafe des Morgens nicht zu lange! Zu langes Schlafen verweichlicht den Körper. Die Dauer des Schlafes richtet sich nach der Beschaffenheit des Menschen. Ein gesunder erwachsener Mensch gebraucht täglich 7 Stunden Schlaf, ein Kind desto mehr, je jünger es ist. 10-12 jährige brauchen noch 10 Stunden Schlaf. Das Schlafzimmer muß geräumig sein und tüchtig gelüftet werden. Das Lüften am Tage allein reicht nicht aus. Auch nachts muß gelüftet werden; jedoch darf sich das geöffnete Fenster nicht zu nahe bei dem Schlafenden befinden, damit er keine Zugluft bekommt. Stark duftende Blumen gehören nicht ins Schlafzimmer. Die Unsitte, in unreiner, verdorbener, mit allerlei Dünsten angefüllter Luft zu schlafen, ist die Ursache vieler Krankheiten. Am besten ist es, wenn das Schlafzimmer nach Mittag oder Morgen zu liegt. – Sehr schädlich wirkt auch auf die Nerven der Genuss von Branntwein, Bier, Wein, starkem Kaffee und Tee. Auch vermeide man starke Gehirnerschütterung sowie übermäßige Hitze. (Sonnenstich.) Durch Zerplatzen eines Blutgefäßes im Gehirne entsteht der Hirnschlag. Er bewirkt bei mäßiger Ausdehnung Lähmung der entgegengesetzten Körperhälfte, bei größerem Umfange den Tod, Besondes tritt er bei vollblütigen Menschen nach reichlichen Mahlzeiten oder heftigen Gemütserregungen ein.

(L. Kahnmeyer und H. Schulze, Sächsisches Realienbuch, 315. Gesamt-Auflage, Verlag von Belhagen & Klasing, Bielefeld und Leipzig, 1928, Seite 158, Link von mir)

Hat was. Nur hatte ich keine Lust, noch den Unterschied zwischen normalem und Schluss-S rüberzubringen.

- .w

22
Mai
08

Am Verblühen

Was fehlt auf diesem Bild?

Apfelbaum

Unter einem blühenden Baum auf feinem Rasen, Sonne und kein Wölkchen am Himmel, dürfte es schon schwer fallen, keine Antwort zu finden. Nur das Finden der Antwort gestaltet sich nicht einfach.

- .w

11. Mai
19
Mai
08

Tiergesocks oder was sich noch im Bett wuselt

Jetz noch fein kuscheln und der Tag wäre perfekt. Nur fehlt noch das die Entscheidende ebend dazu. Wird sich auch nich viel ändern dran.

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Nachtrag:

Das mit dem sich nicht ändern bezog sich nur auf den Abend.

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19
Mai
08

Ab durch die Mitte

Ich war heute einkaufen, in einem Großmarkt. Direkt links neben dem Eingang Gürtel: Dinger, welche ich nicht gern anziehe. Rechts gab es Damenunterwäsche: Sachen, die ich viel lieber ausziehen würde. Und dessen fündig, was ich suchte, wurde ich auch nicht.

- .w

17
Mai
08

Tokio Hotel

Nach dem Setzenlassen der Überschrift lese man jedoch folgendes, als Nachtrag zur letzten Woche:

Ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es ein hübsches nettes Mädel gibt, das es mit mit aushalten kann. [Ist jetzt schon überholt, der Gedanke. 17. Mai] Ein Problem wird auch sein, mich wieder so weit auf Vordermann zu brinden, dass ich mich jemand anderem ein wenig weiter öffnen kann, dass ich mich nicht nur über die letzte Posse unterhalten kann, sondern auch über mich selbst, mal wieder jemandem philosophisch an die Gurgel gehen kann, was auch großen Spaß macht. Nur findet sich irgendwie niemand dafür. Wann immer ich mich sonstig unterhalte, mit wem auch immer, stehe ich am Ende als Verlierer da; nicht, was das eigentliche Thema angeht, sondern auch in Belangen von allem Drumherum. Jedes Fitzel an Information, was nur irgend eine Verbindung zu (k)einer Beziehung hat, lässt mich innerlich als Versager dastehen. Das ist der Nachteil an (nicht die Schuld von) solch guten Freunden. Sie können eigentlich ncihts dafür, dass ich so deprimiert bin; jeder weitere Versuch, mich wieder halbwegs aufzumuntern, scheitert aber unweigerlich.

Entweder das Gesamtproblem wird zumindest ansatzweise angegangen und löst sich in Wohlgefallen auf, oder die innere Spannung lässt alles weitere als Abschreibung buchbar erscheinen. Restverwertung ist dann aber nicht mehr möglich. Bis jetzt hat man sich zwar redlich bemüht, die Dinge zu ändern, einen Druckabbau aber nicht wirksam durchführen können. Mit der Zeit legt sich nichts. Nur Taten helfen. Man sehe mir aber meine Tatenlosigkeit nach und ermuntere aber zu weiterer; besser einmal richtig arbeiten statt einem endlosen Rumgeschlinger hilft allen Seite. Mit Beileidsbekundungen ist man nur nach einem Todesfall beholfen. Den Weg zurück ins pralle Leben kann ich nur mit einer Begleiterin absolvieren. Mein trockenliegender Kahn ist von mir wohl nicht von der Stelle zu bewegen, sinkt nur noch weiter in den blendenden Kalk. Es muss nicht gleich die ganze Meute losschlagen, die Seite zu wechseln, mich zu holen. Geschickt werden muss aber mindestens eine.

- .w

16. Mai 2008
16
Mai
08

Klarheit

Wenn der erste Drink nicht so gut oder schlecht schmeckt, wie der letzte Drink am Abend, ist irgendwas falsch gelaufen.

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13
Mai
08

Honk

Ich geh’ mir ja schon selber mit dem Mist auf die Nerven. Das nervt.

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13
Mai
08

Nicht nur Nachteile

StudiVZ kann auch ganz nützlich sein: Beim Bahnfahren am Pfingstmontag hatte ich meine Geldbörse verloren. Schon eine Stunde später meldete sich jemand übers Verzeichnis, er habe sie gefunden. Was ein Glück.

Zur Information: Ich stände nicht gänzlich ohne Ausweise da. Manche davon habe ich getrennt in einer Jackentasche. Das Ausweisheft, Werbegeschenk des DBWV, hat aber auch schon die beste Zeit hinter sich. Hat noch wer sowas über?

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Nachtrag:

Es war auch noch alles drin. Waren dann 30 € zu viel des Guten?

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10
Mai
08

Ich bin z’rück

… auf Idealgewicht. Jetz noch die unmotivierten Anteile in Muskelmasse umverwandeln bringts bestimmt. Zumindest hoff ichs mal. Aber mein Bett ist auch immer unmotivierter, mich zu tragen, geschweige denn, noch jemanden.

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07
Mai
08

Dauerbelastung

Doch einiges bringen auch schnelle spannende Shooter: Man kann ein Ziel ins Visier nehmen, sich aber auf einen ganz anderen Punkt konzentrieren, was auch im RL manchmal zu Vorteilen gereichen kann. Ich bin aber nicht so gut aufgelegt, dass es auch für 2 nichtzentrale Ziele reicht.

I’ll get chou.

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04
Mai
08

Computerspiele(r) verstehen

Ich habe mir das Buch von der BPB besorgt, hat nicht viel gekostet. Schon nach 3 Seiten kann ich es empfehlen. Es ist richtig und bedeutend.

[...] dienen die Spiele [...] gegen Misserfolgsängste, mangelnde Lebenszuversicht und gegen das Gefühl, [das eigene] Leben nicht beherrschen und kontrollieren zu können.

Wie wahr.

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Nachtrag, 18. Mai 2008:

Wie Heise berichtet, soll das Buch vorerst nicht weiter vertrieben werden, was angesichts der Einstellung des Innenministeriums zu Computerspielen nicht sehr verwunderlich zu sein scheint. Die genannten Verbindungen der FH lassen aber auch grübeln, ob nicht zu sehr in eine Richtung geschaut wurde.

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01
Mai
08

Blind and Deaf

Immer habe ich den Eindruck, irgendetwas Spannendes zu verpassen. Die Langeweile aber auch. Umgeben kann sie hier alles. Nur will der Schleim nicht verschwinden, der mich von allem abhält. Dadurch, Trägheit, Zurückhaltung allerorten. Kein Ausbruch mal, kein Versuch; nur immer weiter geht es. Nichts kommt aber voran. Die Leere muss mich doch nun gänzlich erdrücken. Und immernoch kann ich atmen, ein und aus. Doch die Luft ist nicht schwer. Ich bin es, taub und leer.

Kein Verrücken des Seins. Dasein, das und nicht mehr. Dann doch eigentlich lieber abschalten aufdrehen. Doch dazu ist es zu dunkel. Ich weiß nicht einmal, wohin ich den nächsten Schritt setzen soll. Habe auch Angst, das Lich möge angehen, mich in ein noch größeres Unterfangen gleißen. Dann verbrennend, Löschen auch unmöglich. Also entweder Eingehen mangels Vitamin D oder versengender Schwelbrand. Rosige Aussichten. Nicht (?).

Weiter im Text: Hoffentlich Ablenkung. Weiter ohne Licht, Horizont oder einem einzigen Strahl gehen, das kann ich am besten, wie es aussieht. Der Morgen wird grau, schon jetzt ist diese Ahnung eine Gewissheit. Schlimmer der Folgende. Damit eine abnehmende Lust auf alles und noch weniger Anstand, weiterhin zu hoffen, dass der Elektriker endlich wieder die Sicherungen reindreht. Dann aber überschlägt sich alles, die Binde ist wohl schon vorbereitet, die drei Schwarzen Punkte zeigen an: Gezeichnet fürs Stillstehen. Das Gelb kommt vom Mitl Neid auf das Leben der Anderen.

Nein, kann man mich nicht. Sprüche zumindest. Taten helfen dann vielleicht doch.

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7. April