So schnell schreibt man sich in Rage, wie man merkt. Ich bin schon sowas von wenig weg von Aundertachzig, man glaubt es kaum. Und dass nur, weil man sich nicht in mein Leben einmischt.
Als ich den Text nochmal überarbeitet habe, waren die Buchstaben beileibe keine Kritzeleien mehr, sondern haben zum Schlag ausgeholt, zu richten die Unsäglichkeiten. Das dünne Papierchen hat fast nicht mehr standhalten können unter der Wucht der Feder. Die Argumente sind nicht minder gewaltig. So lasst sie zuschlagen, die Unbeugsamkeiten überwinden. Dies ist kein Angriff ohne Wiederkehr, noch eine Defensivhandlung. Wir stehen nicht nur hier und halten uns, wir gehen weiter voran, zu neuen Ufern Landen; der Übermacht des Lebens entgegen. Das rote Tuch hält man uns hin und wir blasen dem einen Sturm von diszipliniertem Adrenalin hin, dem nich einmal ein José Tomás etwas entgegenzusetzen vermag.
Ist unsere Stellung doch umlagert, ein Entrinnen sieht so mancher nicht: Ein Sieg ist unser, der Widerstand kann gebrochen werden. Die Gebannten dürfen nicht durch Vorurteil gerichtet werden; so werden auch wir unser Ziel, unsere Erlösung, unser Heil in Zukunft finden. Der eine sieht 40 Tage nicht das Licht, dem anderen widerfährt das Tunnelende Glück nach wenigen Schritten.
Wir alle erreichen es.
- .w
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