Archiv für August 2008

27
Aug
08

Urlaub, wie geil wär das denn

Ich weiß schon, wo ich als nächstes Urlaub mache. Ibiza gehört nicht dazu. Später vielleicht, wenn ich mal groß bin. Zuerst werden aber die einheimischen Inseln erkundet.

Urlaubskarte

Aber schon nett sone Karte. Ich bekomme ja sonst keine Post. Da kann man sich also auch noch drin steigern. Sommer, Sonne is ja nu nich mehr viel von. Im Winter gibbet aber mehr Grund zu Kuscheln. Kann man sich auch drauf freuen.

- .w

25
Aug
08

Nein, bitte nicht! Waaaaaahhhrrrgggnnn

Das gleiche kam gestern. Dabei bin ich doch noch nichmal so, öhm, alt. O-Beine auch nicht. Gut, sein Einleitungstext stimmt, mit dem Rest kann ich nicht mithalten. Da fehlt das Wasserbett, schätze ich mal.

Apropos Aufschrei: Die Szene im Büro des Bürgermeisters im neuen Batman is ja mal Hammer.

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21
Aug
08

Beredtes Schweigen

Was so ein Nachtspaziergang alles ausmacht. Man erinnere mich bitte an diesen Artikel, wenn einmal mehr zu viel Unwillen in meiner Stimme liegt. Vielleicht hilft es.

Ich koche vor Wut auf mich selber, dass ich so hart reagiert habe. Man muss ja nicht mit dem Lambotghini ins Glück rasen; ein ruhiges Dahingleiten auf einem Moped tuts auch mal. Das durchschneidet vorteilhafter Weise nicht die heitere Mondnacht, in der wir uns befinden, so sehr.

Die Stille bringt auch gute Ideen für gelungene Bilder. Auf eine Gelegenheit zur Durchführung muss ich zwar noch ein paar Jahre warten, wenn mir die Natur hilft, jedoch nicht ganz so lange. In der Ruhe liegt die Kraft; so sagt man doch?

Die Wolken entschwinden. Wind kommt auf. Der Mont überstrahlt die Zivilisationsnotwendigkeit elektrisch Licht. Der Weg ist klar, das Ziel ganz dunkel, so es denn eines gibt. Durch Dunkel wandeln, das Ziel die Erleuchtung; jenes ist das Geheimnis.

Eines Morgens liegt der ersehnte flache See vor mir und ich kann die Natur so sehen, wie sie sein soll.

- .w

20
Aug
08

unscharf, matt, mit Lichteinfall und wenig ansprechend

Doch aus manchen Sachen ist doch noch was geworden. Hab’ ich schon gesagt, dass ich Mittelformat liebe?

Makrofotografie

Einige Bilder sind an manchen Stellen durch eindringendes Licht verunstaltet, eins muss unbedingt nochmal geschossen werden. Die Gebäude da drauf rennen ja nicht weg. Das Bild oben hätte aber auch besser sein können, wenn die Schärfeeben noch ausgedehnter wäre. Aber ich habe keinen Balgen, mit dem ich das veranstalten kann; schon gar keine Fachkamera mit Mittelformatrückteil. Aber die Beleuchtung is richtig, was auch schon ein Erfolg ist. Die Unschärfe kann aber auch vom Scanner herrühren. Mal schauen, wann ich das mal ordentlich hinbekomme. Zumindest ist ja mal die Filmentwicklung mit einer gepushten Blende zufriedenstellend verlaufen. Ein Magazin hats aber nicht so mit dem Filmtransport; ein paar Bilder überlagern sich leider.

- .w

19
Aug
08

Das kleine Schwarze

Warum fällt es mir immer schwerer, einen Einfall zu bekommen, wie ich ein Bild gestalte? Langsam Rapide geht mein Auge für das Foto eines Objektes flöten. Um mich herum scheint die Welt von lauter Nichtigkeiten umgeben zu sein. Nichts, das ich mal neuentdecken kann. Alles scheint für mich so abgenutzt. Der neue Tag, die frischgebaute Straße, alles gibt es schon einmal. Das verzwickte ist das Verbleiben der Sachen in ihrem Zustand. Nichts kann ich noch verbessern, alles bleibt sogar unter Mittelmaß.

Wo bleibt mein Foto des Monats?

- .w

18
Aug
08

Eine halbe Meile vor Marseille

Ein bedrücktes Gemüt pflegt alles schwarz zu sehen; die Seele schafft sich selbst ihren Horizont; Ihre Seele ist düster und macht Ihnen einen gewitterschwangeren Horizont.

Das wollte man mir mit dieser Buchempfehlung also sagen, und helfen:

[V]ergessen Sie nie, daß bis zu dem Tag, da Gott sich herbeilassen wird, dem Menschen die Zukunft zu entschleiern, die ganze menschliche Weisheit in den zwei Worten liegen wird; Harren und hoffen!
Ihr Freund
Edmund Dantès, Graf von Monte Christo

Spannend.

- .w

15
Aug
08

Gestern war angeblich Nikolaus

Vorfreude ist bekanntlich die schönste. Das geht so lange gut, bis offenbar wird, dass man sich umsonst gefreut hat. Es hat so ziemlich viel von Weihnachten an sich. Nur ist es ein Weihnachten ohne Geschenke. Was besonders traurig ist, da es ja Weihnachten eigentlich immer was geben sollte. Wenn das zur Regelmäßigkeit ausartet, ist Weihnachten gestorben; das is eine ganz schlechte Möglichkeit. Zumindest gibt es zu den Feiertagen immer viel Gutes. Gans, Fisch, Familie. Ich freue mich deswegen trotzdem aufs nächste Mal. Trotz dass es keine Geschenke gibt, bleibt doch wieder die Hoffnung, dass es einmal Frühling wird. Sonne, Blühen, länger draußen bleiben.

Vorfreude gibt es auch auf einen, wie es scheint großartigen, chinesischen Film. Bis er erscheint, dauert es auch noch. Es gibt wohl doch noch was nach Hoffnung geartetes.

- .w