Klasse: Klassik. Gestern waren die Tschechischen Sinfoniker im Leipziger Gewandhaus und ich dabei. Carmina Burana, naja, wenn’s nun schon dabei ist. Beethovens Neunte aber: Mächtig. Gewaltig. Der 2. Satz ist etwas einschläfernd (will heißen ruhiger), das war der Caipi vorher aber auch. Nochn Taxi geleistet, Wohnheime von der Straßenbahn aus zu suchen: Pff. Außerdem war ich so schneller im Warmen.
Der Klang im Saal ist mal allererste Sahne. Live und unverstärkt geh’ ich gern wieder hin. Auch zur Neunten. Wobei: Die sollte man sich gar nicht mehr reproduziert anhören. Der Gänsehauteffekt ist nicht mehr so schön doll und durchdringend (selber summen darf ich aber noch). Es geht halt nichts über live.

Das einzige Manko waren die Schuhe: Nie wieder solche bekloppten Treter. Schuhe zum Anzug scheinen wohl grundsätzlich das Problem zu harten Leders an der Ferse zu haben. Aber man nimmt die fehlende Haut angesichts des feinen Tages doch gerne hin. Und die Kälte. Und die fehlende Reibung der Schuhe auf Schnee. Und die Einzahl der gekauften Karten. Und die kaputte Heizung im Zug. Und … Ach eigentlich wars ja doch wunderbar.
Darauf: Stößchen (Echter Ostfriese mit einem Schuss … Milch).
- .w
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