Archiv der Kategorie 'Dingsda'

17
Apr
10

Eine Anregung – 122250Bapr10

Anstrengungen sollte ich unternehmen. Flucht in die Arbeit, um etwas Greifbares zu haben.

Die Liebe greifen um arbeiten zu können. Eine Muse wäre dringend vonnöten, mich anzutreiben, Ansporn zu geben: “Dein Schreibtisch sieht bis heut’ Abend sauber aus, sonst gibt es keinen Nachtisch.” Die Idealvorstellung einer Liebe fürs Leben – nur einmal im Leben nötig. Aber so richtig zum Anfassen, nicht als Wunschtraum oder Ideal.

Diese Realität gibt es nicht. Keine Realität, in der man aus der Imagination aufwacht und seine Träume vor einem ausgebreitet liegen.

Ich bekomme auf meinem Klingentanz nur immer Erzählungen, Filme und Unbekanntes mit, was es Wert ist, selbst zu erfahren; im Film passt das offene Ende, mein Herz aber zerbricht daran.

- .w

25
Feb
10

Schiller

Nur noch ein paar Wellen hört man in der Weite. Ein Rauschen vom Atmen dazu. Langsam dringt das Wasser ins Ohr und lässt diie Welt verstummen. Aus den Haaren entweicht die Luft, steigt langsam am Ohr vorbei; der Schläfe. Auch am Nacken gehen die Blasen entlang.

Dum … Dum … Dum. Das Herz ist ganz ruhig. Die Welt entschwindet mit leisen Schritten.

Es wird schattig. Eine Hand streicht von der Stirn zur Nase; nichts zu sehen. Sie streicvht weiter. Ein Finger auf den Lippen. Keine Fragen.

Dumdumdum …

Kitzelt am Hals, streicht in den Nacken und holt die letzte Luft aus den Haaren; eine feinfühlige Massage. Luftzug, rhythmisch. Chsuu … Chsuu.

Dumdumdumdumdum. Ganz leise, unbestimmmt ein Klopfen. Damdam.

Dumdamdumdadumdamdudam. Immer schön weiteratmen!

- .w

27
Feb
09

Einöde mit Schuss

Aus, Abschalten, Entspannung.

Anders kann diese belanglose Woche nicht beendet werden. Ich gebe mir Mühe. Die Welt vergessen, wird wohl nicht klappen.  Aber mit der aktuellen Playliste meiner 20 bestbewertetsten Lieder (u.a. “Reincarnation” aus Ghost In The Shell, “Air” von J.S. Bach) sollte ich dem zumindest etwas näher kommen. Noch etwas chemische Nachhilfe und die passenden Snacks - alle jeweils vom älteren Semester; hoffentlich kommt das Alter bei mir auch mal so geschmackvoll daher - und mein Leben gefällt mir wieder halbwegs.

Genuss

Prost,

- .w

19
Jan
09

Ja wo …, also eher woher?

Im Bad. Liegt ein Haar. (Gut, mir fallen zwar dauernd welche (Hundertschaften)von der Denkmurmel. Mit 29 wird das ne Halbglatze, aber das wichtige:) 28,3 cm, glatt, braun/ irgendwas dunkles. Ehrlich: Habich was verpasst? Ich sollte mal mehr saugen.
Und …*gähn*, eher ins Bett gehen das Licht auspusten.

Nachti,

- .w

Nachtrag:
Wer hat sich Schlagworte zu dem Post hier ausgedacht? So schweinisch, Jesses!

- .w

27
Aug
08

Urlaub, wie geil wär das denn

Ich weiß schon, wo ich als nächstes Urlaub mache. Ibiza gehört nicht dazu. Später vielleicht, wenn ich mal groß bin. Zuerst werden aber die einheimischen Inseln erkundet.

Urlaubskarte

Aber schon nett sone Karte. Ich bekomme ja sonst keine Post. Da kann man sich also auch noch drin steigern. Sommer, Sonne is ja nu nich mehr viel von. Im Winter gibbet aber mehr Grund zu Kuscheln. Kann man sich auch drauf freuen.

- .w

18
Aug
08

Eine halbe Meile vor Marseille

Ein bedrücktes Gemüt pflegt alles schwarz zu sehen; die Seele schafft sich selbst ihren Horizont; Ihre Seele ist düster und macht Ihnen einen gewitterschwangeren Horizont.

Das wollte man mir mit dieser Buchempfehlung also sagen, und helfen:

[V]ergessen Sie nie, daß bis zu dem Tag, da Gott sich herbeilassen wird, dem Menschen die Zukunft zu entschleiern, die ganze menschliche Weisheit in den zwei Worten liegen wird; Harren und hoffen!
Ihr Freund
Edmund Dantès, Graf von Monte Christo

Spannend.

- .w

08
Jul
08

Stille

Es müssen nicht große Konzerte sein, auch die kleinen Dinge erfreuen: Alt und jung versammelt, ein gut gelagerter Gouda zu steinerner Salami. Die heutige FAZ, gelesen in einem Wassili-Sessel.

Ein Blick nach oben, über den lange gereiften Eichenfasstropfen entdecken 2 spärlich bekleidete Beine. Lange Beine, endend in einem Hauch von rotem Nichts.

Der Tag geht zu Ende.

Unter allen Himmeln ist Ruh.

Ich lege mich, bitte um sachte Bettung.

Hhhhh…

- .w

03
Jul
08

Leicht sinnlos

Ich mag’ Anklingeln ja nich wirklich. OK, es versucht auch nicht so oft jemand, mich anzurufen.

Die Nummer zu unterdrücken ist aber irgendwo schwachsinnig, oder?

- .w

26
Jun
08

Reuhefrei

Europameisterschaft. Im Herrenfußball. Okäi. Deutschland gewinnt das Halbfinale. Man darf dann auch mal laut werden. Hey.

Mit der Pfeife Tornado 2000 ist man Lautstärketechnisch ganz oben. Ohne Hilfsmittel wie Pressluft.

Di-daba, bada-bamm.

- .w

28
Mai
08

Mehr Schreibgerät

Auf der Suche nache einer Rettungsdecke, mit der man mal leicht einen Lichtreflex setzen kann, bin ich auch auf einen neuen (Schreib-)Gegenstand gestoßen, der mir auch sehr lange gefehlt hat: Das alte Lineal, was noch aus grauer Vorzeit der Schulzeit stammt, hat schon lang keine Maßeinteilung mehr. Dieser Stahlmaßstab hat sowohl eine noch geradere Kante als das alte, ist aus Stahl statt Plaste und hat auch noch eine Einteilung bis hinunter zu einem halben Millimeter, was will man mehr? Ein kürzeres (z.B. 15 statt meinen 30 cm) war zwar nicht verfügbar, aber ich muss es ja nicht mitschleppen, ist ja auch nur zum Messen zu Hause gedacht.

- .w

19
Mai
08

Ab durch die Mitte

Ich war heute einkaufen, in einem Großmarkt. Direkt links neben dem Eingang Gürtel: Dinger, welche ich nicht gern anziehe. Rechts gab es Damenunterwäsche: Sachen, die ich viel lieber ausziehen würde. Und dessen fündig, was ich suchte, wurde ich auch nicht.

- .w

04
Mai
08

Computerspiele(r) verstehen

Ich habe mir das Buch von der BPB besorgt, hat nicht viel gekostet. Schon nach 3 Seiten kann ich es empfehlen. Es ist richtig und bedeutend.

[...] dienen die Spiele [...] gegen Misserfolgsängste, mangelnde Lebenszuversicht und gegen das Gefühl, [das eigene] Leben nicht beherrschen und kontrollieren zu können.

Wie wahr.

- .w

Nachtrag, 18. Mai 2008:

Wie Heise berichtet, soll das Buch vorerst nicht weiter vertrieben werden, was angesichts der Einstellung des Innenministeriums zu Computerspielen nicht sehr verwunderlich zu sein scheint. Die genannten Verbindungen der FH lassen aber auch grübeln, ob nicht zu sehr in eine Richtung geschaut wurde.

- .w

19
Apr
08

3136

Einige der nächsten Bilder werden garnicht mal zugeschnitten werden müssen. Jene werden mit der neuesten Errungenschaft erstellt: Eine gebrauchte Hasselbladskovski, ungeschönt, mit haklich zu verschließenden Magazinen; man muss nur wissen, an welche Stelle geschlagen werden muss, dann läuft alles wunderbar. Einer der Vorteile der Kamera ist, dass ich nicht, wie bei der Exa, das Objektiv tauschen muss. Ich habe nämlich nur eines. Soll ja nicht am Bildermachen hinderlich sein.

Mittelformat Salyut-Kamera

Die digitale macht auch schonwieder Probleme: Systemfehler deutet nichts gutes an. Schon manchmal hat das Speichern ewig gedauert und ist von mir mit einem Stromentzug (Akkus neu einsetzen) quittiert worden. Jetzt zählen auch noch die Bilder wieder von 0001 an. Ich habe doch schon 2 mal ein Bild mit genau dem Namen gemacht. Aktuell wurden nämlich schon 14.532 Bilder geschossen, sagt das Archiv.

Beim Fotohändler meines Vertrauens griff man nach “Einen Schwarz-Weiß-Film, bitte.” schon in die Ilford-Richtung, musste aber der Bemerkung “Mittelformat!” mit dem nur noch selten anzutreffenden “Hammwa nich.” begegnen. Die Filme werden einfach zu selten gekauft, als dass es sich lohnen würde, einen Vorrat anzulegen. Also mal wieder Ebay. Oder ich komme morgen noch dazu.

Ich warte jetzt gespannt auf die Motive. Ein paar Bildideen habe ich ja schon. Die Frage ist meist nur, ob sich denn sowas überhaupt mal ergeben könnte. Doch immer der Reihe nach: Erstmal bissel üben, dann die Bilder wirklich erstellen und zu guter letzt auch noch das Beste aus dem Film holen (Pushen und Sachen). Das wirdn Ding.

Enlight me.

- .w

10
Apr
08

An die frische Luft

Hallo du,

da mein Teppich etwas vom feinen Caipirinha abbekommen hat, riecht es jetzt hier (noch) angenehm nach Limette. Aber vielleicht benötige ich später dann doch deine Unterstützung, obwohl mir dein Eintreffen, wie auch jenes von Vitaminen und Photonen einiges Unbehagen bereiten könnte. Deswegen sei gewarnt, deine Abreise ist schon vor dem Eintreffen sichergestellt.

Dein dich liebender, usw. Nicht. Studentenbude ftw.

- .w

04
Apr
08

Ja wo isses denn?

Ich greife in meine linke Hosentasche, um das Handy rauszunehmen, aber es ist nicht da. Ich suche den Schreibtisch ab, am Ladegerät ist es aber auch nicht.

Des Rätsels Lösung: Ich hatte es in der rechten Hand.

20
Mar
08

Metaphorische Sensorik

18. März 2008: Bibliothek, trotzdem geistige Leere, wieder nix mitgenommen. Kamerataschen sind teuer, also weiter im Rucksack.

Heute schon 3 mal ausgelöst.

Mein Gott, ich brauche eine andere Beschäftigung oder eine andere Grundausstattung. Im Grunde wäre es immernoch das gleiche Vorgehen. Ansehen, vorgehen, auspacken, den Winkel suchen, auf Sicher gehen, dass alles richtig eingestellt ist, auslösen, über die ergriffene Gelegenheit freuen, wieder alles zusammenkramen, dann wie der Wind. So stellt man sich das doch vor, oder?

Reichlich Wind heute, die Frisur sitzt; eine Anzahl von Haaren wohl nicht, sagten sie mir im Bett. Bin ich so unanziehend? Plöd.

- .w

Nachtrag:

Ja, Interpretationen sind erwünscht.

- .w

17
Mar
08

Brrtz.

Die analoge Fotografie hat auch ihre Reize. Man muss sich auf alles konzentrieren, was ein Bild ausmacht: Objekt, Belichtung, Schärfe, Ausschnitt. Denn ein Bild auf einem Film ist nicht so einfach geknipst wie mit einer digitalen Kamera, bei der man alles überprüfen und gegebenenfalls noch einmal schießen kann. Besonders mit einer EXA muss man genau wissen, was man tut und sich eingehend mit dem Ganzheitlichen beschäftigen, denn die eingeschräkte Verschlusszeit ist auch nicht immer hilfreich, wohl aber die Mattscheibe mit Mikroprismenraster und Messkeil. 2 feste Brennweiten müssen vorerst reichen. Nach langem Suchen bin ich auch wieder auf meinen linearen Polarisator gestoßen, den ich mir für meine alte Digitale besorgt hatte. Die meisten Bilder werden wohl in Schwarzweiß aufgenommen (wenn ich denn mal dazu komme, selbst zu entwickeln und belichten, um den Preis etwas zu drücken).

Schonmal ein erstes Beispiel:

Einöde

Natur, ich komme! Obwohl ich mich ja auch an anderen Formen versuchen wöllte; das aber mangels Verfügbarkeit nicht möglich ist. Statt Dali-Landschaft gibt es also nur Landschaft.

- .w

14
Mar
08

Wenn ich einmal groß bin (2)

Beim Viertwagen nach dem Single-/Familienauto (je nach Familienstand), dem Gute-Laune-Avant (verchromte Rückspiegel) und dem 30er-Jahre-Gleiter muss man natürlich auch einmal auf den Verbrauch achten. Was liegt da näher, als auf einen Diesel zu kommen. Audi hat jetzt einen möglichen Kandidaten vorgestellt, der hoffentlich in Serie gehen wird.

Ich freu’ mich schon.

- .w

05
Mar
08

Wenn ich einmal groß bin

Ist die finanzielle Situation bei mir einmal klar, werde ich als bald als möglich die Fahrschule für größe Motorräder machen. Denn ein feiner Ausritt im Sommer bei schönem Wetter ist zwar auch in einem Kabrio zu veranstalten, aber das Frische-Luft-Gefühl kommt doch nur bei einem Zweirad auf. Und da wir ja dann doch nicht allzu viel Geld haben und auch noch die Umwelt schonen wollen, muss es ein Motorrad mit Dieselmotor sein. Und da es nur einen Hersteller gibt, wird es wohl auch ein Fahrzeug von dort sein.

Das Desing ist zwar schon 50 Jahre alt, zum Anhalten gibt es nur Trommelbremsen und die Hebel für den Gangwechsel und die Hinterbremse sind vertauscht. Doch wen interessiert das, wenn man einen zeitlosen britischen Klassiker fahren darf, der einem noch einmal das Gefühl des Reisens vermitteln kann. Man muss ja nicht mit Zweihundert Sachen gen Urlaubsort hetzen. Auch die Hälfte tut es. So kann man sich auch einmal auf unbefahrenen Landstraßen bewegen, die Landschaft genießen und kommt am Ende erholter an.  Vielleicht geht das auch zu zweit oder in einer Gruppe (die nicht unbedingt so gemächlich motorisiert sein muss, aber im Endeffekt durch das ungezwungene Vorankommen auch weniger Sprit durchbläst).

Jaja, das liebe Geld. Noch fehlt es, wie die Begleitung.

- .w

05
Mar
08

Morgens halb 10, eins in Deutschland

Ebend habich den Müllkalender auf den neuen Monat umgestellt. Jetzt starrt der mir in den Rücken.

Und Chez Hermes ist mal wieder ausnahmslos einzigartig.

- .w




 

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