17
Mai
08

Tokio Hotel

Nach dem Setzenlassen der Überschrift lese man jedoch folgendes, als Nachtrag zur letzten Woche:

Ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass es ein hübsches nettes Mädel gibt, das es mit mit aushalten kann. [Ist jetzt schon überholt, der Gedanke. 17. Mai] Ein Problem wird auch sein, mich wieder so weit auf Vordermann zu brinden, dass ich mich jemand anderem ein wenig weiter öffnen kann, dass ich mich nicht nur über die letzte Posse unterhalten kann, sondern auch über mich selbst, mal wieder jemandem philosophisch an die Gurgel gehen kann, was auch großen Spaß macht. Nur findet sich irgendwie niemand dafür. Wann immer ich mich sonstig unterhalte, mit wem auch immer, stehe ich am Ende als Verlierer da; nicht, was das eigentliche Thema angeht, sondern auch in Belangen von allem Drumherum. Jedes Fitzel an Information, was nur irgend eine Verbindung zu (k)einer Beziehung hat, lässt mich innerlich als Versager dastehen. Das ist der Nachteil an (nicht die Schuld von) solch guten Freunden. Sie können eigentlich ncihts dafür, dass ich so deprimiert bin; jeder weitere Versuch, mich wieder halbwegs aufzumuntern, scheitert aber unweigerlich.

Entweder das Gesamtproblem wird zumindest ansatzweise angegangen und löst sich in Wohlgefallen auf, oder die innere Spannung lässt alles weitere als Abschreibung buchbar erscheinen. Restverwertung ist dann aber nicht mehr möglich. Bis jetzt hat man sich zwar redlich bemüht, die Dinge zu ändern, einen Druckabbau aber nicht wirksam durchführen können. Mit der Zeit legt sich nichts. Nur Taten helfen. Man sehe mir aber meine Tatenlosigkeit nach und ermuntere aber zu weiterer; besser einmal richtig arbeiten statt einem endlosen Rumgeschlinger hilft allen Seite. Mit Beileidsbekundungen ist man nur nach einem Todesfall beholfen. Den Weg zurück ins pralle Leben kann ich nur mit einer Begleiterin absolvieren. Mein trockenliegender Kahn ist von mir wohl nicht von der Stelle zu bewegen, sinkt nur noch weiter in den blendenden Kalk. Es muss nicht gleich die ganze Meute losschlagen, die Seite zu wechseln, mich zu holen. Geschickt werden muss aber mindestens eine.

– .w

16. Mai 2008
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