Archive for the 'Freigang' Category

24
Okt
10

Why not? Why then?

Warum Suche ich eigentlich noch?
Die Frage soll nicht heißen, dass ich nicht glaube, die Traumfrau zu finden.
Vielmehr fehlt mir die Ermunterung, zu wissen die Suche lohnt sich. Was brauche ich jemanden zum Reden, die auch noch jeden Tag umher ist? Dann auch noch das elendige Ausdenken von Geschenken.
Worüber sich auch viel mehr aufgeregt werden sollte, sind meine unqualifizierten Kommentare beim Filmschauen. Das kann man doch auf Dauer nicht aushalten.
Der richtigen Umgang mit anderen Menschen ist mir auch nicht vergönnt. Eher neigt der Autor zu Übertreibungen und unverständlichen Überraschungen als auf Andere zuzugehen. Vollkommen flexibilisierte Tagesabläufe stehen einem geordneten Zusammenleben ziemlich kontraproduktiv gegenüber, von Manieren ganz zu schweigen.
Frische Semmeln holen und Morgenluft genießen? Braucht’s nicht wirklich. Eine kleine Freude macht man natürlich immer gern. Oder das Blümchen auf dem Mittagstisch — auch in der Mensa denkbar –, Geschichten vorlesen bei Kerzenschein, ausgedehnte Herbstwanderungen, gemeinsames Tagebuch, Gesundpflegen, wenn’s mal schnupft und hustet, ewig erscheinendes Warten auf die Rückkehr des Anderen, alles kein Problem. Was aber, wenn man mal eine gute Idee braucht?

– .w

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05
Jun
10

Halb-leeres Glas

Erkenntnisse des Abends:

  • Der erste ausgegebene Drink sollte der erste am Abend sein; damit auch noch ein paar Ideen kommen können.
  • Ein Ring am Finger ist besonders schlecht.
  • Zwei Drinks für mich sind mehr als genug.
  • Auf großen Partys wird man schon mal ran geschubst, die kleine Lagerfeuerrunde ist philosophisch wertvoller.

Also nicht nur zur Hälfte leer, sondern zu 90%. Mindestens.

– .w

17
Apr
10

Eine Anregung – 122250Bapr10

Anstrengungen sollte ich unternehmen. Flucht in die Arbeit, um etwas Greifbares zu haben.

Die Liebe greifen um arbeiten zu können. Eine Muse wäre dringend vonnöten, mich anzutreiben, Ansporn zu geben: „Dein Schreibtisch sieht bis heut‘ Abend sauber aus, sonst gibt es keinen Nachtisch.“ Die Idealvorstellung einer Liebe fürs Leben – nur einmal im Leben nötig. Aber so richtig zum Anfassen, nicht als Wunschtraum oder Ideal.

Diese Realität gibt es nicht. Keine Realität, in der man aus der Imagination aufwacht und seine Träume vor einem ausgebreitet liegen.

Ich bekomme auf meinem Klingentanz nur immer Erzählungen, Filme und Unbekanntes mit, was es Wert ist, selbst zu erfahren; im Film passt das offene Ende, mein Herz aber zerbricht daran.

– .w

25
Feb
10

Abruptes Ende

Eigentlich ist es ja nun Zeit, schlafen zu gehen (00:21). Aber das fällt doch immer schwerer. Nicht nur ist dieser schwarze Kasten der nächtlichen Dunkelheit so erstickend langweilig geworden. Auch ist jeder neue Morgen ein Kampf gegen die nicht enden wollende Müdigkeit ob des wohligen Schlafes.

Ein halber Meter mehr am Bett würde auch nicht schaden. Dann passte auch ein

– .w

16
Nov
09

02.10.2009

Sehr schön. Hätt‘ gar nicht gedacht, dass du solche – es sind doch Schnulzen – magst und kennst. Ich mag den Film. Wie er den Ring gravieren lässt; einfach süß. Du wolltest doch auch einmal einen Film drehen, oder?
Mhmm. Nur fehlte mir sehr lange Zeit ein Drehbuch. Mit den Jahren kam mir auch die Phantasie abhande, selber eines zu schreiben. Was ich aber wusste war, dass man es mit Liebe machen muss. Eines Tages – eher nachts – kam mir dann der Gedanke, die Gedanken, die man so vorm Schlafen hat, aufzuschreiben, da die doch meist recht ensprechend sind. Anbei die Hoffnung, dass sich daraus eine Liebesgeschichte entwickelt. Nun hatte ich als Jungfrau natürlich nicht viel Ahnung von sowas. Hörensagen war alles, was ich von echten Gefühlen erfahren hatte.
In Filmen sehe ich manch Liebesgeschichte recht gern. Sie sind fiktiv und meist mit Happy End. Im realen Leben ist es aber eher ein No-Go; ich fühle mich einfach klein, unbedeutend, unnütz und unfähig.
Ich wollte mir also meine eigene Liebesgeschichte ausdenken. Wie gesagt: Ich hatte nicht die geringste Ahnung. Der Anfang schon, fand ich, war das schwierigste. Wo kennenlernen, wie näher kommen? Weder ein Diskogang noch  die Modellsuche fürs Fotografieren schienen mir der angemessene Weg, es überhaupt zu versuchen. Das beschissene daher war die damit gen Null sinkende Chance, überhaupt mal zu Potte zu kommen.
Ich fühlte mich einfach nicht geschaffen für eine solche Aufgabe, eine Frau zu finden. Vor allem die Vorstellung und Erinnerung, einen Korb zu bekommen, ließ es mich nicht mehr versuchen.
Ich meinte zumindest, an die eine große Libe zu glauben, Nur das Gefühl, die Überzeugung, sie auch zu finden, war ganz erloschen. Wie sollte ich auch, wenn ich mich nicht hinauswagte? Selber angesprochen werde ich ja nicht. In der 6. Klasse hatte ich das noch nicht als Kompliment aufgefasst, sondern als Verrücktheit abgetan; die ärmste.

So, wie findet man eine Begebenheit, eine Frau kennenzulernen? Neues Semester, neues Glück? […] Wenn ich mit jemandem zusammen einen Film schaue, habe ich immer den Eindruck, dass ich nebenbei zu viel erzähle, ablenke, dumme Kommentare abgebe. Also muss ich meist sagen, dass ich mir oft Filme allein anschauen muss, um neue Perlen kennenzulernen. Dabei frage ich, welche Filme sie noch nicht gesehen hat, sie aber schauen will. „Chihiros Reise ins Wunderland.“ – „Soll gut sein. Was machst‘ morgen abend?“ – „Da habe ich noch nix vor.“ – „Ich habe den Film nämlich auch noch nicht gesehen.“ – „Mit jemandem zusammen?“ – „Ich weiß nicht. Nun ja, eigenlich weiß ich schon, nämlich: Nein, zu zweit. Aber das erscheint mir etwas offensiver, ich möcht‘ dich aber näher kennenlernen und da wir so drauf gekommen sind, wäre jetz eine jetzt eine Einladung auf einen Kaffee (wobei ich Tee bevorzuge) irgendwie abwegig. Man sagt ja so: Mal treffen am besten unter Menschen, um die Dame nur nicht in die Enge zu treiben. Kino, Sehenswürdigkeit, sowas. Ne Wanderung ins Grüne oder gleich nach Hause wäre da schon irgendwie falsch, deswegen frag‘ ich ja, was du davon hältst.
Wie sieht’s aus?“
„Also, …“

– .w

23
Apr
09

Mal wieder in die Dunkelkammer

noten

Sagte ich schon, dass ich Mittelformat liebe?
Nur sollte ich auch mal mehr mit der Kamera arbeiten.

– .w

20
Apr
09

Sach ich, sacht sie

„Kino?“, darauf sie: „Hätte meine Freundin was dagegen.“

Na großartig.

– .w




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