Archive for the 'Zitate' Category

17
Apr
10

Eine Anregung – 122250Bapr10

Anstrengungen sollte ich unternehmen. Flucht in die Arbeit, um etwas Greifbares zu haben.

Die Liebe greifen um arbeiten zu können. Eine Muse wäre dringend vonnöten, mich anzutreiben, Ansporn zu geben: „Dein Schreibtisch sieht bis heut‘ Abend sauber aus, sonst gibt es keinen Nachtisch.“ Die Idealvorstellung einer Liebe fürs Leben – nur einmal im Leben nötig. Aber so richtig zum Anfassen, nicht als Wunschtraum oder Ideal.

Diese Realität gibt es nicht. Keine Realität, in der man aus der Imagination aufwacht und seine Träume vor einem ausgebreitet liegen.

Ich bekomme auf meinem Klingentanz nur immer Erzählungen, Filme und Unbekanntes mit, was es Wert ist, selbst zu erfahren; im Film passt das offene Ende, mein Herz aber zerbricht daran.

– .w

20
Apr
09

Sach ich, sacht sie

„Kino?“, darauf sie: „Hätte meine Freundin was dagegen.“

Na großartig.

– .w

26
Jan
09

Never mind

With such a depression goin‘ round,/ no chance to gotta be found./ Still thrilled of a life all alone/ as a fear that’s  strident surround./ Refrigerator. All hope’s gone.

Cee? No dumb succes in rhyming can change the mood in here (Reminds me of Moody Blues Damn „Nights In White Watin“!).

Dark Night, dark mind, dark life.

Though I guess Monday’ll cheer me up without a really meaningful cause. Gimme an axe to chop some trees, live in the woods and enjoy a new dawn, day and life.

So, I’m depressed – business as usual,

– .w

07
Sep
08

Was man so feiert

Neulich ne LAN gehabt. Am nächsten Tag den geliehenen Tisch den Nachbarn zurückgegeben. Deren Oma saß mit im Garten:

Was habt ihr denn gefeiert? Verlobung?

Gerne doch. Wirklich. Es waren aber nur Party-Bomber und C4-addicted dabei. Kann man trotzdem wiederholen.

– .w

08
Jul
08

Stille

Es müssen nicht große Konzerte sein, auch die kleinen Dinge erfreuen: Alt und jung versammelt, ein gut gelagerter Gouda zu steinerner Salami. Die heutige FAZ, gelesen in einem Wassili-Sessel.

Ein Blick nach oben, über den lange gereiften Eichenfasstropfen entdecken 2 spärlich bekleidete Beine. Lange Beine, endend in einem Hauch von rotem Nichts.

Der Tag geht zu Ende.

Unter allen Himmeln ist Ruh.

Ich lege mich, bitte um sachte Bettung.

Hhhhh…

– .w

31
Mai
08

Bemitleidenswert

h: wir haben dich ja schließluch alle lieb
n: eine fehlt noch, die mich lieb hat
h: die kommt noch
h: die hat dich noch net kennengelernt
h: glaub mirs
n: die ärmste

– .w

25
Mai
08

9. Pflege der Nerven

Störungen in den Nerven kommen heutzutage nicht selten vor. Viele Menschen klagen über „Nervössein“. Diese Krankheit besteht in einer Schwäche der Nerven. Sie hat ihren Ursprung in der Überreizung des Gehirns, wie sie z. B. durch heftige Gemütsbewegungen, Leidenschaften, Sorgen und übermäßige Anstrengung im Arbeiten hervorgerufen wird. Die beste Vorsichtsmaßregel gegen diese Krankheit ist fleißige Bewegung in frischer Luft. Durch solche Bewegung bewirkt man, daß das Blut leicht und schnell durch die Adern des Gehirns fließt und so das Gehirn gut ernährt wird. Ferner muß man stets für gehörige Abwechslung zwischen Arbeit und Ruhe sorgen. Die beste Ruhe aber gewährt der Schlaf. Willst du gut schlafen, so lege dich nicht mit vollem Magen ins Bett! Iß zu Abend leicht verdauliche Speisen! Vermeide vor dem Schlafengehen heftige Gemütsaufregungen! Arbeite, besonders geistig, nicht zu lange vor dem Schlafengehen! Geh nicht zu früh und nicht zu spät ins Bett! „Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht ist besser als zwei Stunden Schlaf nach Mitternacht.“ Schlafe des Morgens nicht zu lange! Zu langes Schlafen verweichlicht den Körper. Die Dauer des Schlafes richtet sich nach der Beschaffenheit des Menschen. Ein gesunder erwachsener Mensch gebraucht täglich 7 Stunden Schlaf, ein Kind desto mehr, je jünger es ist. 10-12 jährige brauchen noch 10 Stunden Schlaf. Das Schlafzimmer muß geräumig sein und tüchtig gelüftet werden. Das Lüften am Tage allein reicht nicht aus. Auch nachts muß gelüftet werden; jedoch darf sich das geöffnete Fenster nicht zu nahe bei dem Schlafenden befinden, damit er keine Zugluft bekommt. Stark duftende Blumen gehören nicht ins Schlafzimmer. Die Unsitte, in unreiner, verdorbener, mit allerlei Dünsten angefüllter Luft zu schlafen, ist die Ursache vieler Krankheiten. Am besten ist es, wenn das Schlafzimmer nach Mittag oder Morgen zu liegt. – Sehr schädlich wirkt auch auf die Nerven der Genuss von Branntwein, Bier, Wein, starkem Kaffee und Tee. Auch vermeide man starke Gehirnerschütterung sowie übermäßige Hitze. (Sonnenstich.) Durch Zerplatzen eines Blutgefäßes im Gehirne entsteht der Hirnschlag. Er bewirkt bei mäßiger Ausdehnung Lähmung der entgegengesetzten Körperhälfte, bei größerem Umfange den Tod, Besondes tritt er bei vollblütigen Menschen nach reichlichen Mahlzeiten oder heftigen Gemütserregungen ein.

(L. Kahnmeyer und H. Schulze, Sächsisches Realienbuch, 315. Gesamt-Auflage, Verlag von Belhagen & Klasing, Bielefeld und Leipzig, 1928, Seite 158, Link von mir)

Hat was. Nur hatte ich keine Lust, noch den Unterschied zwischen normalem und Schluss-S rüberzubringen.

– .w




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