Archive Page 2

25
Feb
10

Abruptes Ende

Eigentlich ist es ja nun Zeit, schlafen zu gehen (00:21). Aber das fällt doch immer schwerer. Nicht nur ist dieser schwarze Kasten der nächtlichen Dunkelheit so erstickend langweilig geworden. Auch ist jeder neue Morgen ein Kampf gegen die nicht enden wollende Müdigkeit ob des wohligen Schlafes.

Ein halber Meter mehr am Bett würde auch nicht schaden. Dann passte auch ein

– .w

31
Dez
09

Und mal wieder die Zahl des Jahres

341.

– .w

25
Dez
09

Weihnachten, Zeit der Krippenspiele

… und Familienrunden.

Es ließe sich ja sogar beides verbinden, um der jahrelangen Weitläufigkeit des Sofas vorm Weihnachtsfilm entgegenzuwirken: Zwischenspiel hinterm Strohballen. Oder in der einfachen Variante eine große Kuscheldecke zu einem Picknick im Wohnzimmer. Oder ausgefallene Heizung lässt auf Kerzenschein und Gruselgeschichten zurückgreifen. Sehr stimmungsvoll zu diesen Tageslängen. Noch ein paar Dutzend Kerzen dazu, ein Stövchen Glühwein mit gutem Fruchtanteil, dem Feuer zuschauen, sich gegenseitig zuhören —

Fehlt, irgendwie schon seit Jahren.

– .w

16
Nov
09

02.10.2009

Sehr schön. Hätt‘ gar nicht gedacht, dass du solche – es sind doch Schnulzen – magst und kennst. Ich mag den Film. Wie er den Ring gravieren lässt; einfach süß. Du wolltest doch auch einmal einen Film drehen, oder?
Mhmm. Nur fehlte mir sehr lange Zeit ein Drehbuch. Mit den Jahren kam mir auch die Phantasie abhande, selber eines zu schreiben. Was ich aber wusste war, dass man es mit Liebe machen muss. Eines Tages – eher nachts – kam mir dann der Gedanke, die Gedanken, die man so vorm Schlafen hat, aufzuschreiben, da die doch meist recht ensprechend sind. Anbei die Hoffnung, dass sich daraus eine Liebesgeschichte entwickelt. Nun hatte ich als Jungfrau natürlich nicht viel Ahnung von sowas. Hörensagen war alles, was ich von echten Gefühlen erfahren hatte.
In Filmen sehe ich manch Liebesgeschichte recht gern. Sie sind fiktiv und meist mit Happy End. Im realen Leben ist es aber eher ein No-Go; ich fühle mich einfach klein, unbedeutend, unnütz und unfähig.
Ich wollte mir also meine eigene Liebesgeschichte ausdenken. Wie gesagt: Ich hatte nicht die geringste Ahnung. Der Anfang schon, fand ich, war das schwierigste. Wo kennenlernen, wie näher kommen? Weder ein Diskogang noch  die Modellsuche fürs Fotografieren schienen mir der angemessene Weg, es überhaupt zu versuchen. Das beschissene daher war die damit gen Null sinkende Chance, überhaupt mal zu Potte zu kommen.
Ich fühlte mich einfach nicht geschaffen für eine solche Aufgabe, eine Frau zu finden. Vor allem die Vorstellung und Erinnerung, einen Korb zu bekommen, ließ es mich nicht mehr versuchen.
Ich meinte zumindest, an die eine große Libe zu glauben, Nur das Gefühl, die Überzeugung, sie auch zu finden, war ganz erloschen. Wie sollte ich auch, wenn ich mich nicht hinauswagte? Selber angesprochen werde ich ja nicht. In der 6. Klasse hatte ich das noch nicht als Kompliment aufgefasst, sondern als Verrücktheit abgetan; die ärmste.

So, wie findet man eine Begebenheit, eine Frau kennenzulernen? Neues Semester, neues Glück? […] Wenn ich mit jemandem zusammen einen Film schaue, habe ich immer den Eindruck, dass ich nebenbei zu viel erzähle, ablenke, dumme Kommentare abgebe. Also muss ich meist sagen, dass ich mir oft Filme allein anschauen muss, um neue Perlen kennenzulernen. Dabei frage ich, welche Filme sie noch nicht gesehen hat, sie aber schauen will. „Chihiros Reise ins Wunderland.“ – „Soll gut sein. Was machst‘ morgen abend?“ – „Da habe ich noch nix vor.“ – „Ich habe den Film nämlich auch noch nicht gesehen.“ – „Mit jemandem zusammen?“ – „Ich weiß nicht. Nun ja, eigenlich weiß ich schon, nämlich: Nein, zu zweit. Aber das erscheint mir etwas offensiver, ich möcht‘ dich aber näher kennenlernen und da wir so drauf gekommen sind, wäre jetz eine jetzt eine Einladung auf einen Kaffee (wobei ich Tee bevorzuge) irgendwie abwegig. Man sagt ja so: Mal treffen am besten unter Menschen, um die Dame nur nicht in die Enge zu treiben. Kino, Sehenswürdigkeit, sowas. Ne Wanderung ins Grüne oder gleich nach Hause wäre da schon irgendwie falsch, deswegen frag‘ ich ja, was du davon hältst.
Wie sieht’s aus?“
„Also, …“

– .w

13
Sep
09

Das Grauen, das Grauen

Wenn es um Härte geht, gibt es einige Erwachsenen-Comics, die sich in ihrer Erwachsenheit nicht mehr viel nehmen können (Splatter, …); ein horrendes, wichtiges Kapitel deutscher und Welt-Geschichte, ist sehr gut in „Maus“ zumindest ausschnittweise gezeigt. Einen Reiz des Buches macht aus, dass der Vater des Autoren, der seine Geschichte erzählt, als Mensch gezeigt wird, mit allen seinen Problemen und Nöten, die man so hat. Auch wird die Bebilderung über fabel-hafte Tierfiguren vorgenommen, die die Vorurteile des Ungeziefers ins Gegenteil wandeln.

– .w

28
Aug
09

Musts

Pullover

Marmelade

GITD-Zeugs

Tube Socks

Spitzen

Wer macht mit? Muss ja ned alles auf einmal sein.

– .w

10
Aug
09

Der Gärtner war es!

Literatur! Nicht, wie letztens von Lessing inspiriert, sondern moderner.

Ich wollte Leichenblässe schon seit dem Erscheinen lesen, bin aber erst jetzt dazu gekommen. Hätte ich mal eher angefangen. So hatte ich einige Zeit, mich durchzuarbeiten, sodass dann doch nur 3 Tage reichten, um die wundersamen Wendungen nachzuvollziehen.

David Hunter, der Pathologe der ersten beiden Teile seiner Geschichte, Chemie des Todes und Kalte Asche, befindet sich nach seiner Genesung vom Cliffhanger-Ende des letzten Teil auf einer Forschungs- und Selbstfindungsreise in Tennessee, wo er seinem Mentor bei den Ermittlungen an einem recht undurchsichtigen Fall helfen wird. Spannend und furchteinflößend bis zum Schluss; gut: als die Antältin einer ermittelnden Beamtim ganz am Ende als Gesprächsthema auftaucht, war es für mich einigermaßen erheiternd.

Empfehlung.

– .w




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